In Gastroenterologie, Schnelltests, Therapeutisches Drug Monitoring

Beim therapeutischen Medikamenten-Monitoring (TDM) wird die Wirkstoffkonzentration im Blut des Patienten gemessen. Dadurch ist es möglich, die Dosis individuell an den Patienten anzupassen. Um einen möglichst großen Nutzen aus dem Monitoring zu ziehen, braucht es Tests, die schnelle Resultate liefern.

Schnelltests sind aus vielen medizinischen Bereichen, wie zum Beispiel der Infektionsdiagnostik, nicht mehr wegzudenken. Ohne die Probe in ein Zentrallabor schicken zu müssen, ermöglichen die Tests eine einfache und schnelle Diagnosestellung vor Ort. Das bringt Gewissheit für den Patienten und erlaubt es dem Arzt, umgehend eine geeignete Therapie einzuleiten.

Vorteile von Schnelltests:

  • Schnelle Verfügbarkeit der Testergebnisse
  • Einfache Durchführung
  • Nur wenig Laborausstattung erforderlich
  • Geeignet für Einzeltestungen
  • Es kann unmittelbar eine therapeutische Konsequenz gezogen werden

Im Bereich des therapeutischen Medikamenten-Monitorings sind Schnelltests von besonderem Interesse, denn eine effektive Therapieanpassung ist nur möglich, wenn man die Wirkstoffkonzentration im Blut des Patienten genau kennt. Mit traditionellen Tests liegt das Ergebnis jedoch oft erst nach einer Woche vor. Praktisch bedeutet das, dass der Patient beim Arztbesuch eine neue Infusion erhält, ohne dass die genaue Talspiegelkonzentration schon bekannt ist. Erst bei der darauffolgenden Infusion kann die Dosis angepasst werden. Mit Schnelltests kann das Ergebnis hingegen schon nach wenigen Minuten zur Verfügung stehen. So kann die Dosis unmittelbar angepasst werden, was die Therapie entscheidend verbessert.

Medikamenten-Monitoring leicht gemacht

Aufgrund des großen Nutzens von therapeutischem Medikamenten-Monitoring kommt es bei immer mehr Medikamenten zum Einsatz – zum Beispiel bei Infliximab (IFX). Der TNFα-Blocker zählt zu den weltweit am häufigsten verabreichten Wirkstoffen. Er wird als Immunsuppressivum bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn sowie bei Rheuma und Psoriasis eingesetzt. Damit Infliximab optimal wirken kann, ist es wichtig, regelmäßig die Talspiegelkonzentrationen zu überprüfen und die Dosierung entsprechend anzupassen. Dadurch können die Therapie optimiert und die Behandlungskosten gesenkt werden, wie in der TAXIT study der KU Leuven nachgewiesen wurde..

Point-of-Care-Tests sind hierfür besonders gefragt. Ein Schnelltest für die Bestimmung der Talspiegel von Infliximab, der von der KU Leuven validiert wurde, ist der neue RIDA®QUICK IFX Monitoring Der quantitative immunchromatographische Lateral Flow-Test ist hochspezifisch und liefert Ergebnisse in nur 20 Minuten. Das folgende Video zeigt, wie das Medikamenten-Monitoring mit dem Schnelltest RIDA®QUICK IFX Monitoring funktioniert.

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