In Bakteriologie, ELISA, Gastrointestale Infektionen, Schnelltests

Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung besitzt eine Helicobacter pylori-induzierte Magenschleimhautentzündung (Gastritis). Für diese Patienten besteht das Risiko an einem Magengeschwür, einem Zwölffingerdarmgeschwür oder Magenkrebs zu erkranken. Der Schnelltest RIDA®QUICK Helicobacter von R-Biopharm sorgt für eine zuverlässige Diagnostik und eine schnelle Therapie-Kontrolle.

Anfangs belächelte man Robin Warren und Barry Marshall, als sie behaupteten, dass ein Bakterium namens Helicobacter pylori der Verursacher von Magenschleimhautentzündungen sei. Widersprach dies doch der bisherigen Meinung, dass Stress und falsche Ernährung die Ursache sei. Erst mit einem Selbstversuch konnte Barry Marshall die Zweifler überzeugen: Er trank das Bakterium Helicobacter pylori und entwickelte daraufhin eine akute Gastritis. Diese bahnbrechende Entdeckung brachte den beiden Forschern 2005 den Nobelpreis für Medizin.

Mehr als nur ein Auslöser von Gastritis

Heute, mehr als 35 Jahren nach der Entdeckung von Helicobacter pylori, hat das Thema kaum an Aktualität und Tragweite verloren. So stellt die akute Magenschleimhautentzündung, an der Barry Marshall damals erkrankte, nur ein mögliches Krankheitsbild einer Infektion mit Helicobacter pylori dar. Mittlerweile existiert eine lange Liste an klinischen Bildern, die mit der bakteriellen Infektion in Verbindung stehen. Hierunter fallen zum Beispiel:

  • Peptischer Ulkus
  • Mucosa-associated-lymphoid-tissue (MALT)-Lymphom
  • Helicobacter pylori-positive funktionelle Dyspepsie (Reizmagen)
  • Magenkrebs
  • Intestinale Metaplasie
  • Magengeschwür
  • Zwölffingerdarmgeschwür

Bei vielen dieser Helicobacter pylori-assoziierten Krankheiten konnte gezeigt werden, dass eine Behandlung der Infektion sich positiv auf das Krankheitsbild und den Krankheitsverlauf auswirkt. Besonders Risikopatienten sollten sich auf Helicobacter pylori testen lassen.

Bereits im Jahr 1994 wurde Helicobacter pylori von der World Health Organization (WHO) als Gruppe I Kanzerogen und Verursacher von Magenkrebs eingestuft. Tatsächlich sind 80 – 90 % der Magenkarzinome mit einer vorhergehenden Helicobacter pylori Infektion assoziiert. Weltweit betrifft dies jährlich schätzungsweise 800.000 bis 900.000 Menschen bei geschätzt einer Million Neuerkrankungen.

Gehen Sie keine Risiken ein

Die Symptome einer Helicobacter pylori-Infektion können vielfältig und unspezifisch sein. Diese reichen von Druck im Oberbauch, Völlegefühl, Sodbrennen, Aufstoßen, Appetitlosigkeit und Mundgeruch bis hin zu Oberbauchschmerzen, Durchfall und Erbrechen. Nur ein Arztbesuch und die entsprechende Diagnostik können einen eindeutigen Aufschluss über die Ursache der Magen-Darm-Beschwerden geben. Die patientenfreundlichste Methode stellt der Helicobacter pylori-Antigen-Nachweis aus Stuhlproben mit monoklonalen Antikörpern dar.

Mit dem neuen immunchromatographischen Schnelltest RIDA®QUICK Helicobacter ist es möglich, eine Helicobacter pylori-Infektion bei der Erstdiagnose, Therapiekontrolle und Re-Infektion nachzuweisen.

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